8. Oktober 2018

Die Basis der New Work sind Innovationen (Teil 4)

Die Basis der New Work sind Innovationen (Teil 4)

Als Thomas Alva Edison am 22. Oktober 1879 im wahrsten Sinne des Wortes ein Licht aufging, hatte er „nur“ eine fast 80 Jahre alte Idee von Alessandro Volta aufgegriffen, mehr als ein Jahr Entwicklung hineingesteckt und so viele Fehlschläge hinter sich, dass er später gesagt haben soll „Ich bin ein Glückspilz. Ich kenne über 5.000 Möglichkeiten, wie man keine Glühlampe herstellt.“ Und dennoch gilt der Mann heute als Erfinder der Glühlampe, dem Symbol für eine gute Idee. Und auch 140 Jahre später wissen Unternehmer, eine Innovation ist dann erreicht, wenn der Markt Hurra schreit. Doch selbst dann ist man nur so lange sicher, bis jemand die entwickelte Idee verbessert oder dank ersparter Entwicklungskosten kostengünstiger anbieten kann. Deshalb darf man sich selbst im Erfolgsfall nicht auf seinen Lorbeeren ausruhen, sondern muss kreativ bleiben. Um die Wichtigkeit vereinfacht auszudrücken, reicht es Lee Iacocca (ehemaliger CEO Ford Motor Company) zu zitieren: „Unless you‘re number one, you have to be innovative“.

Innovationen und Digitalisierung
Natürlich denken die Meisten bei Digitalisierung zuerst an technische Innovationen wie das Internet, das Smartphone, Content Management Systeme oder Softwarelösungen wie Slack, Hotjar, Trello oder DropBox. Aber nicht das Ergebnis ist die eigentliche Leistung, sondern die Idee dahinter. So sollte das Internet den Austausch von Informationen weltweit vereinfachen, das Smartphone diese mobil verfügbar und erstellbar machen und die genannten Programme agiles und kollaboratives Arbeiten dezentralisieren und digitalisieren. Es ging aber eigentlich nie um Technik! Die Herangehensweise war: „Wie mache ich einen Prozess einfacher, schneller, besser, angenehmer?“. Und letztlich geht es darum bei einer guten Idee. Was benötigen wir, was macht unser Leben besser, wie vereinfachen wir etwas? Nichts anderes steckt hinter der Idee von New Work. Denn selbst bei diesen technischen Themen geht es immer um Menschen. Ein Beispiel hierfür sind große Unternehmen wie Facebook und Google, deren Teams über den Globus verteilt an unterschiedlichen Standorten an der Verbesserung der Produkte arbeiten, indem sie diese meist dafür benutzen. Deshalb lohnt sich ein Blick auf die erfolgreichen Großen, um ein bisschen was von ihrer Magie für die eigenen Erfolge zu nutzen. Hierzu zählen Bereiche wie

  • Mitarbeiterentwicklung
  • Arbeitsumfeld
  • Prozessmanagement
  • Gratifikationsmodelle
  • Prozessverbesserung

Das ist nicht neu und wird in euren Unternehmen sicher schon angewandt, aber manchmal hilft ein kurzer Blick über den Tellerrand um neidlos anerkennen zu können, was Andere besser machen und wie man ggf. ohne allzu großen Aufwand von diesen lernen kann.

Innovation Design Thinking - Die Basis der New Work sind Innovationen (Teil 4)

Wie werde ich innovativ?
Was alle große Entwickler und Erfinder gemein haben ist Mut zum Risiko und das Bewusstsein eines möglichen Scheiterns. Kreativität als Mutter der Innovation verträgt sich nicht mit Wenn und Aber. In der New Work wird deshalb immer wieder auf die Wichtigkeit der kreativen Entfaltung von Mitarbeitern hingewiesen. Aber was bedeutet das? Und sind eure Mitarbeiter bereit für kreative Arbeitsprozesse und die Entwicklung wegweisender Ideen? Wir behaupten Kreativität schlummert in uns allen, wir müssen Sie ggfs. nur wecken. Hierzu möchten wir euch exemplarisch ein paar einfache Kreativitätsmethoden vorstellen:

Innovation Idea - Die Basis der New Work sind Innovationen (Teil 4)
  1. Brain Writing
    Im Prinzip ist es wie Brainstorming – nur besser. Beim Brain Writing gebt ihr eurem Team jeweils 3 Blätter, auf die jeweils eine Idee geschrieben wird. Danach gehen die Blätter im Uhrzeigersinn herum und die nachfolgenden Teilnehmer verbessern jeweils die Idee auf dem Blatt. Nach Ende der Runde werden die Blätter gemischt und nochmals verteilt. So können bei nur sechs Teilnehmern innerhalb von 10 Minuten über 100 Ideen entstehen.
  2. Spielzeug
    Wir bei einfach.effizient haben eine Box voll Legosteinen mit denen jeder Mitarbeiter herum experimentieren kann. Aber auch Knetmasse, Sandkästen, Bauklötze oder Actionfiguren helfen, sich einmal etwas ganz anderem als der Tastatur oder dem Bauen eines Prototyps zu widmen und über die Stimulation des Spieltriebs Probleme spielerisch zu betrachten.
  3. Bewegung
    Gestattet euch Pausen für Ortswechsel und körperliche Betätigung. Klassiker wie Tischtennis gehen genauso gut wie Bällebad, Wii oder Laufbänder. So habt ihr nicht nur fittere Mitarbeiter, diese können die physische Distanz zum Arbeitsplatz auch für neue Sichtweisen und Gedankengänge nutzen und so „anders“ denken. Auch gut: Raus in die Natur, frische Luft und Bewegung wirken Wunder.
  4. Sketchbooks
    Gebt euren Mitarbeitern die Möglichkeit Ideen und Gedanken zu sammeln. Die meisten Skizzen bringen nicht direkt etwas produktives zu Tage, aber allein die Möglichkeit in zusätzliche Richtungen zu denken fördert die Bereitschaft und kreative Herangehensweise zur Problemlösung.
  5. Semantische Intuition
    Ihr wollt ein neues Produkt schaffen? Erstellt eine Liste mit Daten und lasst eure Mitarbeiter jeweils zwei davon kombinieren. Durch die Reduktion und Kombination entstehen interessante Ansätze, die wiederum Grundlagen für weitere Ideen bieten.

Innovation als Teil der Reise
Auf unserer Reise zur Entdeckung der New Work haben wir eine spielerische Etappe eingeplant. Wir verlassen das gewohnte Umfeld, gehen raus und entdecken gemeinsam den Spaß am Schöpferischen. Dabei orientieren wir uns ergebnisoffen an drei Fragen: Wie finde ich Ideen für neue Produkte und Dienstleitungen? Welches Umfeld im Unternehmen fördert unsere Innovationsstärke? Wie baue ich, ohne viel Geld auszugeben, mit Ideen ein Produkt oder eine Dienstleistung? und gemeinsam werden wir hoffentlich innovative Wege für die Antworten finden.

Wir schauen uns den Begriff Innovation einmal grundsätzlich an und zeigen Praxisbeispiele, warum sie so wichtig ist und wie sie Ideen finden.

Im zweiten Teil setzen wir das theoretische Wissen praktisch um und bauen gemeinsam ein Produkt/eine Dienstleistung auf.

Im dritten Teil bieten wir euch Möglichkeiten zur Reflektion und zeigen euch, wie ihr das Erlernte zukünftig einsetzen könnt.

Solltet ihr vorab mehr Informationen zu diesem Etappe benötigen oder euch nochmals grundsätzlich über die Reise zur New Work informieren wollt, besucht Sie unsere Landing Page oder lest euch die vergangenen Beiträge hier, hier und hier durch. Selbstverständlich könnt ihr euch und euer Team auch hier direkt anmelden oder mit uns Kontakt aufnehmen.

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Jörg Högemann
Jörg Högemann ist Gründer und Geschäftsführer der einfach.effizient Unternehmensberatung.

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