Ein Warenwirtschaftssystem, ein CRM, eine Fachanwendung aus der eigenen Branche: In den meisten Unternehmen läuft ein DMS-System nie für sich allein, sondern mitten in einer gewachsenen Softwarelandschaft. Amagno bringt dafür bereits eine Vielzahl an Standardschnittstellen mit, von DATEV über gängige ERP-Systeme bis hin zum Online-Banking. Für viele Anwendungsfälle reicht das vollkommen aus. Manchmal braucht es aber eine Integration, die genau auf einen einzelnen Betrieb, ein bestimmtes System oder einen sehr speziellen Ablauf zugeschnitten ist. Genau dafür gibt es die Amagno RESTful API.
Wenn Standardschnittstellen nicht ausreichen
Amagno lässt sich im Alltag über No-Code-Konfiguration erstaunlich weit anpassen, ohne dass dafür eine einzige Zeile Code nötig ist. Fachliche Regeln, Workflows, digitale Magnete: Vieles davon lässt sich intuitiv über die Oberfläche einrichten. Doch sobald eine tiefere Verbindung zu einer eigenen Software gefragt ist, etwa einer selbst entwickelten Fachanwendung oder einem Nischentool, das keine der mitgelieferten Schnittstellen abdeckt, endet dieser Weg. An dieser Stelle übernimmt die RESTful API und macht Amagno zu einer Plattform, die sich beliebig erweitern lässt.
Was die Restful API ermöglicht
Über die RESTful API lassen sich Dokumente suchen, herunterladen, importieren und mit Metadaten versehen, direkt aus der eigenen Anwendung heraus. Wer eine eigene Software betreibt, kann diese so unmittelbar an Amagno anbinden, ohne Umweg über die Benutzeroberfläche. Für Entwicklerinnen und Entwickler mit Erfahrung in der Softwareentwicklung ist das ein flexibler Baukasten: Statt sich an feste Vorgaben zu halten, entsteht die Integration genau so, wie der eigene Anwendungsfall es verlangt.
Zwei Praxisbeispiele zeigen, wie schnell das gehen kann. Der Cloud-Dienstleister invoicefetcher hat seine komplette Integration zum automatischen Import von Rechnungen in Amagno in weniger als 24 Stunden umgesetzt. Der Digitalisierungsdienst Dropscan, der eingehende Papierpost scannt und direkt in Kundensystemen ablegt, brauchte für die vollständige Anbindung an Amagno weniger als 48 Stunden.
So startet die Entwicklung
Der Einstieg ist bewusst niedrigschwellig gehalten:
- Kostenfreier Account: Eine Registrierung in der Amagno Business Cloud (30 Tage kostenfrei) reicht, um eine erste Ablage anzulegen und direkt mit der Entwicklung zu beginnen.
- Swagger-Dokumentation: Alle Endpunkte, Parameter und Möglichkeiten der API sind in der Swagger-Doku nachzulesen, ergänzt um gängige API-Tools wie Postman, Insomnia oder den OpenAPI Generator.
- Beispielprojekte: Fertige Beispielanwendungen, etwa ein kleines CRM-Projekt auf GitHub, zeigen, wie eine Anbindung an die API konkret aussehen kann, inklusive Suche nach Dokumenten und Download der Ergebnisse.
Vom eigenen Projekt zum Integrationspartner
Wer eine Schnittstelle nicht nur für den eigenen Bedarf, sondern für eine größere Zielgruppe entwickeln möchte, kann offizieller Integrationspartner werden. Amagno unterstützt die Vermarktung solcher Lösungen aktiv und bietet die Möglichkeit, die eigene Schnittstelle über den Solution Store tausenden Anwendern anzubieten. So wird aus einer individuellen Lösung ein Baustein im gesamten Amagno-Ökosystem, von dem am Ende auch andere Unternehmen profitieren.
Flexibilität, die über die Konfiguration hinausgeht
Genau darin liegt der Unterschied zu vielen anderen Lösungen: Während sich der Großteil des Arbeitsalltags mit Amagno intuitiv und ohne technisches Vorwissen abdecken lässt, steht Entwicklerinnen und Entwicklern mit der RESTful API zusätzlich ein Weg offen, individuelle Anforderungen vollständig frei umzusetzen. Wer selbst ausprobieren möchte, wie sich eine eigene Integration umsetzen lässt: Ein kostenfreier Account für die Amagno Business Cloud genügt für den Einstieg.