25. Februar 2019

Die Cloud – Auf Wolke 7 in die Zukunft

Die Cloud – Auf Wolke 7 in die Zukunft

Der Hype um Cloud-Lösungen nimmt kein Ende. Und das aus gutem Grund! Denn welches Unternehmen wünscht sich nicht, flexibel auf die sich ständig wandelnden Umwelten reagieren zu können?

Eine aktuelle Studie des Digitalverbands Bitkom verrät: zwei von drei Unternehmen setzen auf Cloud Computing. Dr. Axel Pols, Geschäftsführer von Bitkom Research erklärte bei der Vorstellung der Studienergebnisse: „Cloud Computing hilft Unternehmen jeder Größenordnung, die Herausforderungen der digitalen Transformation zu meistern. Diese Erkenntnis hat sich durchgesetzt.“

Schauen wir uns in unserem privaten und geschäftlichen Umfeld um, merken wir, dass auch die meisten von uns bereits die Vorzüge der Cloud genießen. Ob bei Google, Microsoft, Dropbox oder Adobe – irgendwie ist es schon praktisch, von überall und jederzeit auf seine Daten zugreifen zu können.

Doch was zeichnet das Cloud Computing eigentlich aus?

Ganz allgemein verlagert man bei dem Cloud Computing IT-Leistungen wie Speicher, Software und Rechenkapazität in ein Netzwerk. Dokumente und Dateien können so bequem in der Cloud bearbeitet und abgelegt werden – und das immer und von überall. Wenn weitere Ressourcen benötigt werden, lassen sie sich flexibel an den individuellen Bedarf anpassen.

Dabei kann man zwischen zwei Nutzungsformen unterscheiden:

Bei dem Public Cloud Computing werden IT-Ressourcen direkt über das Internet genutzt. Beispiele hierfür sind u. a. Microsoft Azure oder Amazon Web Services.

Von Private Cloud Computing spricht man hingegen, wenn die Nutzung über ein internes Netzwerk stattfindet. Dabei befinden sich die Daten entweder auf einem eigenen Server (On Premise) oder können bei einem Drittanbieter gemietet werden.

Warum auf die Cloud umsteigen?

Cloud-Lösungen werden auch in den nächsten Jahren weiter zunehmen. Grund dafür sind die zahlreichen Vorteile, von denen die Unternehmen besonders in der Zukunft profitieren werden. Einige möchten wir Ihnen auf keinen Fall vorenthalten.

Komfort und Flexibilität

Die Cloud verfügt über eine hohe und flexible Skalierbarkeit. So lässt sich die Menge an Workload dynamisch anpassen. Zusätzlich wird der Installations-, Wartungs- und Verwaltungsaufwand eines Unternehmens durch die Auslagerung der Ressourcen deutlich minimiert.

Zugriff

Besonders elegant ist der mobile und ortsunabhängige Zugriff, den cloudbasierte Anwendungen und Services ermöglichen. Die einzige Voraussetzung dafür ist das Bestehen einer Internetverbindung.

Effizienz

Bei dem traditionellen On-Premise-Computing fallen immer wieder neue Kosten an. Entweder reichen die Kapazitäten nicht mehr aus oder die Hardware muss wieder einmal überholt werden. Dahingegen ist das Cloud Computing deutlich effizienter, da sich die Kunden die Ressourcen wie Bandbreite, Speicherplatz oder Rechenleistung teilen.

Kapazität

Die schier unendlichen Weiten der Cloud bieten so viele Kapazitäten, dass sich ein Unternehmen um keinerlei Engpässe sorgen muss. Nach Belieben können die Ressourcen erweitert oder reduziert werden.

Ist die Cloud ein sicherer Ort für meine Daten?

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Immer wieder hört man von Datenlecks, Hackerangriffen und Cyberspionage. Kein Wunder, dass viele bei der Ressourcenverlagerung ins World Wide Web skeptisch werden. Besonders, wenn es sich dabei um höchst kritische Daten handelt. Doch der schlechte Ruf der Cloud, besonders in Hinblick auf den Datenschutz, hängt ihr zu Unrecht an.

Damit bei der Arbeit in der Cloud die höchste Stufe an Datenschutz und Datensicherheit garantiert werden kann, sollten insbesondere bei der Verlagerung von Software in die samtig weiche Wolke einige Punkte beachtet werden:

Ort des Anbieters und der Datenspeicherung

Zunächst sollte man sich über den Sitz des Anbieters und den Ort der Datenspeicherung Gedanken machen. Ist der Unternehmenssitz in Deutschland, greifen deutsches Recht und die hiesigen Datenschutzbestimmungen (v. a. DSGVO). Durch das hohe Bewusstsein an Datensicherheit ist daher ein deutscher Cloud-Anbieter besonders zu empfehlen.

Haben die Cloud-Provider ihre Infrastruktur jedoch in den USA, landen nicht nur die Daten dort, sondern sie unterliegen außerdem dem „Patriot Act“. Alle Daten müssen somit uneingeschränkt der US-amerikanischen Regierung vorgelegt werden. Sind dabei personenbezogene Daten Dritter betroffen, wird gegen die deutschen Datenschutzbestimmungen verstoßen, was satte Sanktionen zur Folge haben könnte.

Verschlüsselung

Viele Cloud-Anbieter setzen auf aufwendige und mehrstufige Verschlüsselungsverfahren bei der Kommunikation und Datenspeicherung. So bleibt nicht nur Dritten der Zugriff auf die Daten verwehrt, sondern in den meisten Fällen sogar dem Anbieter. Wie die Verschlüsselung im Detail funktioniert, ist bei jedem Cloud-Betreiber verschieden und kann entweder auf seiner Internetpräsenz nachgelesen oder in einem persönlichen Gespräch in Erfahrung gebracht werden.

Datenexporte und Backups

Um Datenverluste vorzubeugen, erfolgt auf den Servern der Rechenzentren des Cloud-Anbieters eine redundante Datenspeicherung. Kommt es zu einem lokalen Serverausfall oder unvorhergesehenen Ereignissen, kann auf das letzte Daten-Backup zugegriffen werden. Wer sich jedoch zusätzlich absichern möchte, exportiert seine Daten auf die lokalen Systeme und führt dort regelmäßige Datensicherungen durch.

Was sind die Chancen und was sind die Risiken der Cloud?

Wie bei so vielem hat auch das Cloud Computing sein Für und Wider. Die wolkige Alternative bietet zweifelsohne eine Vielzahl bedeutender Vorteile. Wer allerdings ein Cloud-Anbieter aus dem Ausland im Fokus hat, sollte sich der möglichen negativen Folgen bewusst sein.

Risiken

Datenspeicherung im Ausland

Findet die Auslagerung und Speicherung der Daten auf ausländischen Servern statt, greift das Recht des jeweiligen Landes. Um Terrorbekämpfung vorzubeugen, ist beispielsweise in den USA eine uneingeschränkte Dateneinsicht der US-Behörden zugelassen. Da Deutschland besonders großen Wert auf Datenschutz legt, empfiehlt sich ein deutscher Cloud-Anbieter zur Speicherung sensibler Daten.

Qualität der Internetverbindung

Damit in der Cloud in einer adäquaten Geschwindigkeit gearbeitet werden kann, bedarf es einer schnellen Internetverbindung. Diese wurde in den vergangenen Jahren in weiten Teilen Deutschlands stark ausgebaut. Da der Ausbau ländlicher Regionen jedoch noch nicht vollständig abgeschlossen ist, ist es ratsam bei der Planung einer Cloud-Lösung die bestehende Internetverbindung einmal zu überprüfen.

Abhändigkeit vom Cloudanbieter

Das Abhängigkeitsverhältnis, das das Outsourcen eigener Leistungen mit sich bringt, bietet zahlreiche positive Effekte. Durch regelmäßige Updates und die neuste Hardware des Cloud-Anbieters kann die Arbeitseffizienz deutlich gesteigert werden.

Chancen

Auslagerung der IT-Ressourcen

Wird die eigene IT-Struktur ins Internet verlagert, führt das nicht nur zur Reduktion von eigenen IT-Ressourcen, sondern bringt außerdem durch die wegfallende Wartung und Installation erhebliche Kosten- und Zeitersparnisse mit sich.

Kosten kontrollieren

Bei der Nutzung einer Cloud-Lösung fallen nur Kosten für die Lizenzen oder Kapazitäten an, die auch tatsächlich in Anspruch genommen werden. Dieses pay-per-use-Modell reduziert nicht nur lästige Fixkosten, sondern man verfügt außerdem über nahezu unendliche Kapazitäten.

Steigende Flexibilität

Besonders komfortabel ist der flexible Zugriff auf die gewünschten Dokumente. Arbeiten Mitarbeiter von unterwegs oder an unterschiedlichen Standorten, können sie problemlos auf ihre Daten zugreifen. Einzige Vorrausetzung dafür ist eine stabile Internetverbindung. Kann die Arbeit immer und von überall erledigt werden, steigert das die Agilität und Flexibilität des Unternehmens.

Agilität

Einer der bedeutendsten Vorteile einer Cloud-Lösung ist die agile Anpassung auf die Unternehmensprozesse und dessen Umwelt aufgrund einer dynamischen Skalierung. Immer und von überall Zugriff auf die gewünschten Dokumente zu haben ermöglicht, seinen Mitbewerbern einen Schritt voraus zu sein.

Ausgeprägte Datensicherheitsstandards

Auch wenn Cloud-Computing niemals vollständige Sicherheit garantieren kann, sind die Datensicherheitsstandards der Cloudanbieter oftmals weitaus besser als die Daten auf eigenen Servern zu hosten. Kleine und mittelständische Unternehmen haben aufgrund der viel kleineren Ressourcen oft nicht die Möglichkeit, sich technisch stabil gegen Cyberattacken, Datenverluste und Ausfälle zu schützen, wie es die Cloudanbieter können.

Hinzu kommt, dass viele Cloud-Provider eine starke Datenschutz-Compliance besitzen und besonders im Zuge der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) eine datenschutzkonforme Software gewährleisten können – sofern die erforderlichen Voraussetzungen dafür geschaffen werden.

Wir hoffen, Ihnen auf dieser Seite die Cloud und das Cloud Computing ein wenig näher bringen zu können. Sie möchten Ihre Dokumente zukünftig in der Cloud speichern? Gerne berät Sie das AMAGNO Sales Team bei Fragen rund um die Datenspeicherung in der Cloud. Melden Sie sich telefonisch unter: Tel. +49 (0)441 309 123 45 oder schreiben Sie uns eine E-Mail an: sales (at) amagno.de. Wir freuen uns auf Ihre Kontaktaufnahme!

Jana Treptow
Jana ist Teil des Marketing-Teams und für redaktionelle Beiträge und die Betreuung des Blogs verantwortlich.

Ein Kommentar zu “Die Cloud – Auf Wolke 7 in die Zukunft

  1. Benny - 9. Mai 2019 at 15:30

    Generell hat die Cloud, wie oben genannt, viele Vorteile. Es gibt aber auch einfach noch sehr viele Vorurteile. Wenn man sich eben an einige Tipps hält, kann man mit der Cloud echt viel machen.

    Antworten

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