3. September 2018

Digitale Kommunikation – Was Sie beachten sollten (Teil 2)

Digitale Kommunikation – Was Sie beachten sollten (Teil 2)

Hand auf’s Herz, lesen Sie diesen Beitrag gerade auf einem mobilen Endgerät? Und ist es ein Dienst-Gerät – welches Sie auch privat nutzen? Denn so sieht der Alltag der meisten Führungskräfte aus. Dabei scheiden sich die Geister, ob die ständige Erreichbarkeit Segen oder Fluch ist. Welchen Belastungen wir dabei ausgesetzt sind zeigt auch, dass das Schlagwort VUCA, welches in diesem Zusammenhang oft fällt, militärischen Ursprung hat. Bereits im vorangegangenen Beitrag haben wir die Zahl von 47% der Angestellten* genannt, die sich durch die höheren Anforderungen insbesondere durch die gesteigerte Verfügbarkeit an Input überfordert fühlen. Dabei ist (agile) Kommunikation grundlegend erst einmal etwas Gutes.

Wenn heute von erhöhter Komplexität in der Arbeitswelt die Sprache ist, dauert es meist nicht lange, bis man über den Begriff VUCA stolpert. VUCA (= Volatility, Uncertainty, Complexity und Ambiguity) stammt ursprünglich aus dem militärischen Bereich und entstand, als aus dem einen Feindbild Sowjetunion nach deren Zusammenbruch ein vielschichtigeres und komplexes Feindverständnis wurde. Heute werden diese Analogien in die extrem komplexe Berufswelt übertragen.

Kommunizieren – aber richtig

Würde Ihr Job ohne Email funktionieren, wohl kaum. Deshalb werden im Rahmen der Digitalisierung von Unternehmen durch unseren Partner AMAGNO z. B. oftmals zuerst die internen Kommunikationsprozesse überprüft. Denn wer mit Dokumenten arbeitet, muss diese auch mit anderen teilen – und da liegt digital klar vorne. Aber nicht nur die Reduktion von Ausdrucken sondern auch die Frage, wie und mit wem ich Informationen teile, stellt uns durch ein großes Angebot an Möglichkeiten vor neue Probleme. Telefon, Mail oder gleich ein Meeting? Wer soll dabei sein oder lieber gleich alle Cc setzen? Wie begegnet man solchen Problemen? Die Antwort lautet: Durch agile Kommunikation.

Aber was ist agile Kommunikation?

„Kommunikation ist Chefsache“ dürfte sich mittlerweile in den meisten Unternehmen erledigt haben. Durch verschiedene Methoden und Ansätze ist Informationsaustausch zu einem Leitthema erfolgreicher Unternehmensführung geworden. Eine Definition von agiler Kommunikation ist deshalb, dass sie

  • klar
  • konfliktfrei
  • und ohne Missverständnisse
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stattfindet. Dazu zählt neben dem „was“ auch das „wie“. Denn um digitale Informationen für alle gleichermaßen zugänglich zu machen, müssen die genutzten Kanäle auf jeden Fall von allen genutzt werden. Reduktion der Möglichkeiten hilft hier. Statt Mail-Verteiler, WhatsApp-Gruppen, Slack und Intranet beschränken Sie sich auf einen Kommunikationskanal. Und auch in der Digitalisierung kann das durchaus einmal analog stattfinden.

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Agile Kommunikation – Best Practise

Ein gutes Beispiel hierfür ist ein morgendliches Stand-Up. Je nach Teamgröße reichen 5 – 15 Minuten, um die Aufgaben des Einzelnen zu behandeln und das Team in den Gesamtablauf einzubinden. Die Vorteile liegen auf der Hand: Wird jemand krank, kann er besser vertreten werden, haben Kunden Fragen, kann jeder im Team zumindest zuordnen, worum es geht. Zudem schaffen solche Maßnahmen ein gesteigertes Wir Gefühl, da man sich besser in die Arbeit der anderen hineinversetzen und trotzdem seine Sichtweise darlegen kann. Nicht selten werden in solchen Runden vermeintliche Probleme kollektiv gelöst. So kann aus etwas lästigem, wie einem Status-Update für das Team, spielerisch eine Möglichkeit zur Reflexion des Handelns entstehen. Doch Achtung: Nicht jeder Mitarbeiter weiß, wie man relevante Informationen definiert. Deswegen sind Kommunikationsregeln, wie die eingangs erwähnte, zeitliche Beschränkung sinnvoll – aber kein Muss.

Zusammenfassend kann man sagen, dass Kommunikation immer ein Zugewinn für Teams und letztlich das ganze Unternehmen darstellt, wenn sie richtig gelebt wird. Und deshalb möchten wir Ihnen unsere Fortbildung nahelegen. Denn eine zentrale Aufgabe von einfach.effizient ist die Vereinfachung von Arbeitsprozessen, Zusammenarbeit und Digitalisierung. Und diese beginnen meist bei der Kommunikation. Deswegen bieten wir eine fünfteilige Fortbildung zum New-Work-Professional an. In unserem ersten Beitrag sprachen wir bereits über New-Work. Freuen Sie sich auf unsere weiteren Beiträge zu wichtigen Themenbereichen der neuen Arbeitswelt.

Unser Angebot

Unser zweites Modul behandelt das Thema agile Kommunikation. Im ersten Teil sprechen wir über Prozesse und das VUCA-Prinzip (s. Infokasten). Wir erklären, wie man vom Empfänger zum Sender werden kann, was wir von diesen Methoden lernen können und warum diese mehr sind als Bullshit-Bingo.

Im zweiten Teil stellen wir Ihnen Techniken und Tools vor und bieten Ihnen die Möglichkeit bei Open Space selbst zu erleben, welche Vorteile sich bieten. Abschließend findet natürlich auch wieder das Review-Online Meeting statt.

Wenn wir Sie neugierig gemacht haben, dann buchen Sie noch heute Ihren Seminarplatz. Oder lesen Sie unseren vergangenen Beitrag, oder demnächst, welche weiteren spannenden Themen Sie in unserer Fortbildung erwarten. Natürlich dürfen Sie uns auch faxen, denn in Deutschlands Mittelstand ist nach wie vor das Fax unter den Top 3 Geräten zur Kontaktaufnahme**.

*Quelle: wrike.com
**Quelle: Whitepaper Digitaler Mittelstand

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Jörg Högemann
Jörg Högemann ist Gründer und Geschäftsführer der einfach.effizient Unternehmensberatung.

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