21. Juni 2022

Digitalförderungen: Ein wertvolles Investment in die digitale Zukunft

Digitalförderungen: Ein wertvolles Investment in die digitale Zukunft

„Nur wer in die Gegenwart investiert, investiert in die Zukunft.“ (Georg Wilhelm Exler)

Unternehmen, die die Gunst der Stunde nutzen und in digitale Technologien und Know-how investieren, stärken ihre Wettbewerbs- und Zukunftsfähigkeit. Doch in den meisten Fällen sind die Investitionen unmittelbar mit Kosten verbunden, die es kleinen Unternehmen erschwert, in ihre Zukunft zu investieren.

Damit nicht nur größere Mittelständler die Möglichkeit haben, die wirtschaftlichen Potenziale der Digitalisierung auszuschöpfen, sondern auch kleine Unternehmen mit geringeren Investitionsbudget, gibt es auf Bundes- und Landesebene eine Vielzahl an Förderungsprogrammen, die sie auf ihrem Weg in die Digitalisierung unterstützen.

Welche unterschiedlichen Förderungsarten es gibt, für welche Zielgruppen sie adressiert sind und was gefördert werden kann, verrät Ihnen dieser Blogbeitrag.

Wozu gibt es eigentlich Förderungen für digitale Vorhaben?

Die Planung und Umsetzung von Digitalisierungsvorhaben ist nicht für jedes Unternehmen ohne Weiteres stemmbar. Insbesondere für kleine und mittlere Unternehmen entpuppt sich der Kostenfaktor immer wieder als echte Herausforderung.

Deshalb unterstützen zahlreiche öffentliche Anlaufstellen die Unternehmen mit Soforthilfen, Subventionen und vielen weiteren Förderinstrumenten bei ihren Digitalisierungsprojekten. Dies ermöglicht ihnen, sich durch den Einsatz von digitalen Technologien sicher für die Zukunft aufzustellen und die Wettbewerbsfähigkeit zu erhalten und Wachstumspotenziale zu nutzen.

An wen richten sich die Förderungspakete?

Je nach Förderungsinitiative, -vorhaben und -kriterien, kann sich die adressierte Zielgruppe durchaus unterscheiden. Häufig werden jedoch kleine und mittlere Unternehmen gefördert, die bis zu 250 Mitarbeiter*innen beschäftigen und ihren Sitz in Deutschland haben. Darunter zählen auch Start-ups und Freiberufler*innen. Hin und wieder kommt es außerdem vor, dass Förderung bis zu einem maximalen Jahresumsatz gewährt werden.

Welche Förderungsarten stehen Unternehmen zur Verfügung?

Grundsätzlich gibt es insbesondere zwei Förderungsarten, die die Unternehmen bei ihrem Vorhaben unterstützen: Zuschüsse und Kredite. Bei ersteren erhalten die Unternehmen eine nichtrückzahlbare Förderung. Viele Förderungsprogramme fördern bis zu 50 Prozent der Kosten der Gesamtinvestition.

Prominente Beispiele auf Bundesebene sind beispielsweise das 2020 gestartete Förderprogramm „Digital jetzt – Innovationsförderung für KMU“ des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) oder die Förderungsinitiative „go-digital“ des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK).

Als zweite Förderungsart unterstützen Banken kleinere Betriebe mit der Bereitstellung von Krediten. Oftmals sind die Kredite deshalb so interessant, weil sie niedrige Zinsen oder lukrative Tilgungszuschüsse bieten. So fördert die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) kleine und mittlere Unternehmen mit ihrem „ERP-Digitalisierungs- und Innovationskredit“ bei ihrer Digitalisierung.

Besonders auf Länderebene gibt es zahlreiche Förderungsprogramme. In Niedersachsen bspw. erfährt der Digitalbonus.Niedersachsen große Beliebtheit sowie in Bayern der Digitalbonus.Bayern Standard / Plus, der Innovationskredit 4.0 oder das Förderprogramm Start?Zuschuss! In Nordrhein Westfalen sind der Mittelstand Innovativ & Digital und der Digitalisierungskredit der NRW Bank gern gewählte Förderungspakete.

Eine Liste über die wichtigsten Digitalisierungsförderungen auf Bundes- und Landesebene haben wir Ihnen auf unser Förderungsseite zusammengestellt.

Welche Digitalisierungsvorhaben werden gefördert?

Viele Förderprogramme haben spezielle Förderungsschwerpunkte, die die Ausgaben für Hard- und Software oder aber die Weiterbildung von Mitarbeiter*innen und Beratungsleistungen fördern. Einige Programme unterstützen außerdem den Ausbau von IT-Sicherheit sowie Investitionen in Forschung und Entwicklung.

Beachten Sie dabei, dass Sie die Förderung in den meisten Fällen vor Beginn der Digitalisierungsmaße beantragen müssen.

Wie kann eine Förderung beantragt werden?

Bei vielen Förderprogrammen erfolgt zunächst ein erstes Beratungsgespräch mit den entsprechenden Förderstellen, das über die Möglichkeiten und Bedingungen der Förderung aufklärt. Kann das Unternehmen die Bedingungen erfüllen, die für die Genehmigung des Förderprogrammes erforderlich sind, erfolgt in einem nächsten Schritt die Antragstellung. In den meisten Fällen werden Unterlagen wie die Kontakt- und Unternehmensdaten, aber auch die Digitalisierungs- und Finanzierungspläne direkt in einem Förderportal hochgeladen oder den Institutionen direkt per E-Mail übersandt. Um den Bewerbungsprozess zu vereinfachen, unterstützen die Institutionen die Antragssteller*innen durch Antragsformulare, Erläuterungen und Ausfüllhilfen bei der Antragsstellung.

Bei einem Kreditantrag erfolgt außerdem nach dem Ausfüllen aller wichtigen Daten eine Bonitäts- und Besicherungsprüfung.

Nichts wie los ins digitale Abenteuer!

Besonders die vergangenen Corona-Jahre haben gezeigt, wie wertvoll digitale Innovationen sein können: Unternehmen, die ein starkes digitales Rückgrat hatten, waren auch nach Einführung der Home-Office-Pflicht noch handlungsfähig und konnten ihr Tagesgeschäft problemlos fortführen. Um die digitale Transformation auch in Zukunft weiter zu stärken, können staatliche Förderungen eine wertvolle Investition sein.

Schauen Sie deshalb einmal auf unserer Förderseite vorbei. Vielleicht finden Sie dort ein Förderprogramm, das Sie bei Ihrem Fördervorhaben unterstützt. Einen Überblick über mögliche Förderungsmöglichkeiten finden Sie unter: https://amagno.de/foerderungen/

Jana Treptow
Jana ist Teil des Marketing-Teams und für redaktionelle Beiträge und die Betreuung des Blogs verantwortlich.

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