24. Juli 2020

Digital Workshops – Der Geschäftsprozess aus der Steckdose

Digital Workshops – Der Geschäftsprozess aus der Steckdose

Unsere Welt wird zunehmend digital. Wir konsumieren Nachrichten digital, tauschen uns über verschiedene Plattformen komplett kontaktlos aus oder bestellen einfach per Knopfdruck das benötigte Material für unser Unternehmen nach.

 

Die meisten Unternehmen und Organisationen sind zunehmend darauf bedacht, digital zusammenzuarbeiten. Dabei wird aber meist um ein Thema ein besonders großer Bogen gemacht: Digitale Workshops.

  • „Das kann man doch auch später machen.“
  • „Digital geht sowas nicht.“
  • „Das Thema hat doch Zeit.“
  • „So wichtig ist das doch auch nicht.“
  • „Das geht doch bei uns sowieso nicht.“
  • „Wir haben gar nicht die technischen Voraussetzungen dafür.“

sind nur ein paar typische Sätze zu diesem Thema.

 

Für einen guten Workshop braucht es eigentlich nicht übermäßig viel: Ein klares Ziel, den richtigen Personenkreis und einen Zeitraum, indem sich eben jener Personenkreis für dieses Thema Zeit nimmt und seine Gedanken vorbereitet. Dies kann auf vielen Wegen passieren, denn jeder bereitet sich anders auf einen Termin vor. Am wichtigsten ist aber Folgendes: Der Workshop muss sich für die Beteiligten sinnvoll anfühlen und das wird am ehesten durch den klaren Nutzen und ein klares Ziel für jeden Teilnehmer erreicht.  Wenn diese Grundvoraussetzungen gegeben sind, kann eigentlich fast nichts mehr schiefgehen.

Damit das auch funktioniert, möchten wir Ihnen einige relevante Spielregeln nicht vorenthalten:

 

Abschalten der Kommunikationswege

Nur, wenn man den Workshop bewusst wahrnimmt und auch wirklich an diesem teilnimmt, ist er zielführend.

Vorarbeit

Ein Programmablaufplan, ein detaillierter Zeitplan, Themenpunkte – All das hilft enorm dabei, einen Workshop erfolgreich zu machen.

Termin respektieren

Keine Termine zwischendurch. Dadurch wird der Wert des Termins für alle Terminteilnehmer gemindert.

Abbruch und Reorganisation bei Ziellosigkeit

Ein Workshop soll ein Ziel haben. Sei es eine Umstrukturierung oder eine Verbesserung der bestehenden Situation. Ist dieses Ziel nicht mehr sichtbar, sollte man sich reorganisieren.

Protokollierung

Eigentlich selbstverständlich, dennoch häufig nicht durchgeführt – das Protokollieren des Gesagten und der Ergebnisse.

 

Mit diesen Grundsätzen lässt sich ein Workshop unabhängig der Location abhalten. Was nun noch bei eben jenen digitalen Workshops fehlt ist die Kontaktfläche, der digitale „Meeting-Room“. Hierbei gibt es keine klare Empfehlung. Dabei sollte möglichst das genutzt werden, was die Teilnehmer schon kennen. Sei es ein Telefonkonferenzraum, eine bereits bekannte Fernwartungslösung oder auch schon ein bekanntes Meeting-Tool. Genauso sollte die führende Person des Workshops die Technik kennen und beherrschen können, um so Sicherheit und Zuversicht auszustrahlen. Die Webcam bietet eine gute Möglichkeit, um sich zu begrüßen, Nähe zu zeigen und die Interaktion des Gegenübers wahrzunehmen und zu interpretieren.

 

Wie Sie sehen, ist es gar nicht so schwer, einfach und effektiv einen Online-Workshop abzuhalten. Probieren Sie es einfach mal aus und führen einen Workshop auf digitalem Wege aus. Sie können nicht verlieren, sondern nur an Erfahrungen und neuen Ideen wachsen und gewinnen.

Tobias Krösche
Tobias ist seit 2019 bei AMAGNO tätig und kümmert sich durch seine langjährige Erfahrung im Aufbau von Geschäftsprozessen und Softwareeinführungen überwiegend um die Anforderungen der Kunden und Partner und vermittelt so, wie elegant und leicht AMAGNO ist.

Hinterlassen Sie einen Kommentar