2. November 2020

Fahrplan für die Zukunft: Amagno Agenda 202x

Fahrplan für die Zukunft: Amagno Agenda 202x

„Wo ist das Logo mit dem Magneten hin?“ Und: „Warum haben sich die Farben von Amagno geändert?“ Das wird sich der eine oder andere sicher seit dem 20.10.20 fragen. Die Antwort liegt in der angepassten Strategie von Amagno. Eine der wichtigsten Management-Eigenschaften eines Unternehmens ist es, vorausschauend zu planen. Deshalb reflektieren wir unsere Anwendererfahrungen, sehen die Trends und leiten daraus die Strategie für die nächste Dekade ab. Im Jahr 2019 starteten wir die Agenda 202x für eine angepasste, aber tiefgreifende Strategieänderung, welche sich auf alle Ebenen für eine erfolgreiche Zukunft auswirkt. Und eben auch auf unser Logo. Warum? Das erfahren Sie in diesem Artikel. Und, ja: Der Magnet ist noch im Logo … nur ein bisschen anders.

Amagno – Gestern

Wir wollen, dass sich jeder durch die Digitalisierung wieder auf seine Fähigkeiten fokussieren und seine Talente entfalten kann.

Das Ziel von Amagno war bereits zum Start klar: Die Lösung sollte jedem Interessenten zugänglich sein, sodass sich beliebig vielen Anwender miteinander vernetzen können. Entsprechend war die erste Version von Amagno ein SaaS-Angebot. Ebenso war auch klar, dass Privatanwender für die Mehrwerte eines ECMs keinen profitablen Markt anbieten, sondern Unternehmen. Zur Gründungszeit von Amagno starteten weitere ähnliche Start-ups, aber mit alleinigem Fokus auf Cloud und Konsumenten, wie Doo von Frank Thelen oder Smarchive, die heute so in dieser Form nicht mehr existent sind.

Der Markt in Deutschland war damals für die Cloud nicht bereit. Deshalb lief unser SaaS-Angebot beiläufig weiter, aber wir fokussierten uns auf das On Premise Business. Im Vordergrund stand dabei das reine Dokumentenmanagement und die Zusammenarbeit (Collaboration).

Amagno - Heute

Amagno konnte sich innerhalb kurzer Zeit durch sein „No Limits – All in One„-Konzept, gepaart mit seiner mehrfach prämierten Nutzerfreundlichkeit, als wichtiger Player im Markt der Enterprise-Content-Management-Systeme etablieren. Einige Meilensteine:

  • Zahlreiche Auszeichnungen auf Grund des außergewöhnlichen Wachstums. Zuletzt von Deloitte 2018 als eine der am 50 schnellsten wachsenden IT-Unternehmen in Deutschland sowie in den Top 500 im EMEA Bereich sowie ausgezeichnet vom Focus Magazin als Wachstumschampion 2020
  • 584 großartige Kunden der On Premise- und Cloud-Lösungen wie die EWE, Lürssen Werft, Deutsches Rotes Kreuz, Caritas Bremen und Steinemann
  • Umsatzwachstum von 27 Prozent von 2018 auf 2019, trotz drastischem Wechsel des Kaufverhaltens von On Premise auf Cloud. Jeder Kaufmann kann sich ausrechnen, was es bedeutet, wenn z. B. ein Kunde nicht mehr 100.000 Euro sofort investiert, sondern monatlich 500 EUR bezahlt.

Während es sich in den letzten Jahren schon andeutete, änderte sich das Kaufverhalten im Jahr 2018 schon fast schlagartig von On Premise in die Cloud. Von vorher wenigen Prozent im Jahr bis 2017 gingen 2018 rund 40 Prozent aller Entscheidungen der Neukunden für Amagno in die Cloud. Ein drastischer Wandel. Die Gründe im Bereich Betrieb, Kosten, Fachkräftemangel vs. steigendes Vertrauen in die Cloud, wirken sich deutlich aus. Gemessen von August 2020 bis Oktober 2020, entschieden sich 70 Prozent der Neukunden für die Cloud. Und dies nicht nur als Corona-Effekt. Durchaus bestätigten die Kundenstorys auf der AMAGNO.CONNECT, dass Sie ohne Digitalisierung mit Amagno die Krise nicht so gut gemeistert hätten.

Amagno verzeichnet in der Cloud von 2018 auf 2019 einen Umsatzanstieg von 165 Prozent. Die Datenmengen multiplizieren sich. 2019 wurden in der Amagno Business Cloud so viele Dateien abgelegt, wie in allen Jahren zusammen zuvor. Im ersten Quartal 2020 legten die Anwender so viele Dateien ab, wie in 2019 insgesamt. Derzeit sind 25.000 Anwender in der Amagno Business Cloud registriert.

Bewusstsein im Zeitalter der Disruption

Auf einem Event in Hamburg lernte Amagnos Gründer Jens Büscher vor einigen Jahren Wladimir Klitschko in einem Vortrag kennen. Er erzählte über seine Karriere, den langanhaltenden Erfolg und merkte an, dass seine Erfolge immer ein schwerer Kampf waren, da er sich immer an neue Gegner anpassen musste. Er resultierte daraus:

Nicht die Klügsten oder Reichsten überleben, sondern die Anpassungsfähigsten.

Es ist eine wunderschöne Analogie zu meinem Lieblingsthema Büschers, der Disruption. Er empfiehlt es als eine der wichtigsten Management-Eigenschaften, sich der Endgültigkeit seines eigenen Business bewusst zu sein.

Auch wenn es hart klingt, sollte man sich in dieser schnelllebigen Zeit sehr regelmäßig Gedanken darüber machen, sein eigenes Business zu zerstören. Wenn wir es in Verantwortung unserer Mitarbeiter und Investoren nicht machen, macht es gerade jetzt jemand anders. In San Francisco, Shenzhen oder Tel Aviv. Keine Epoche hat so schnell etablierte Branchen und Unternehmen disruptiert, wie heute. Ist man sich dessen bewusst, besteht die Chance, rechtzeitig die Weichen für eine veränderte oder komplett revolutionierte Zukunft zu stellen. Und nicht einfach nur auf eine Bedrohung zu reagieren, sondern im Gegenteil: Eine führende Position zu erreichen.

Kundenerfahrung, Markt und Zahlen

In den letzten Jahren hat sich der Markt verändert. Unser Unternehmen spürte das auf vielen Ebenen, auf dessen Basis wir 2019 unsere Strategie für die nächste Dekade unseres Unternehmens sehr deutlich angepasst haben. Die relevantesten Erkenntnisse, die wir aus unserer Erfahrung aus den letzten Jahren abgeleitet haben, sind:

  • Dokument > Workflow. Die Verwaltung von Dateien mit Amagno ist eine Selbstverständlichkeit und schon fast ein Randthema. Seit Jahren gibt es nur noch einen Fokus: Workflows. Wie kann ich als Unternehmen meine Geschäftsprozesse so einfach und so schnell wie möglich digital umsetzen. Und zwar in allen Bereichen bzw. Abteilungen und mit allen Aspekten einer täglichen Arbeit: Aufgaben, Entscheidungen und rechtskonformen Unterschriften. Dokumente sind dabei nur noch ein optionaler Bestandteil eines Prozesses oder eine Sammlung vieler logisch aufeinander aufbauender Dokumente, statt der Workflow auf ein Einzeldokument. Zudem verdrängen rein digitale Formate mit strukturierten Daten ein klassisches physikalisches Dokument (z. B. xRechnung), sodass eine ganz neue Sichtweise notwendig ist. Wie lange wird es noch klassische Dokumente und Dateien geben? Eines ist klar: Prozesse bleiben. Hochautomatisiert, integriert und intelligent.
  • Dateien & Papier > Ganzheitlichkeit. Das Papier verschwindet insbesondere als Rechnung derzeit sehr stark. Durch den Fokus auf Abo-Systeme der Kunden müssen die Dokumente jetzt aus zahlreichen Onlineportal abgeholt werden. Gleichzeitig sollte die Briefpost nicht mehr aus einem Briefkasten zu holen und zu öffnen sein. Dafür gibt es heute zahlreiche Lösungen, welche eine neue 360-Grad-Perspektive erfordert, woher die Daten bestmöglich automatisiert in einer zentrale Ablage rechtskonform und für Workflows abgespeichert werden.
  • Projekt > Instant On. Wir sehen eine deutliche Veränderung bei den Entscheidern. Die analoge „Führungskultur“ wird durch eine junge, digital affine Generation abgelöst. Sie bringt eines mit: Eine unbarmherzige Evaluierung von Lösungen. Sie interessiert sich nicht für eine technische Komplexität. Die gibt es auf dem Smartphone nicht. Enterprise-Lösungen sind über die Einfachheit, Kompromisslosigkeit und über die Bezugsquellen der App-Generation zu beziehen. Die Entscheidung für eine Business-Anwendung fällt in wenigen Augenblicken nach der Inbetriebnahme. Das Zeitalter des Featurevergleichs und der Evaluierungsprojekte ist vorbei. Die „Lösung“, also nicht nur das Produkt, haben sofort verfügbar zu sein. Überall, jederzeit und auf jedem Gerät.
  • Insellösung > Ökosystem. In der On-Premise-Welt dreht sich alles um die Integration von wenigen Fachanwendungen in einem abgeschotteten Unternehmensnetzwerk. Mit dem Wechsel auf zahlreiche Cloudlösungen, die eine Kerndisziplin besonders gut können, liegt der Fokus insbesondere auf dem Cloud-Ökosystem und der Integrierbarkeit. Je besser und schneller sich ein Produkt in andere Cloud-Lösungen integriert, desto erfolgreicher wird die Lösung.
  • Interne IT > Fachabteilung. Projekte zur Einführung von ECM-Systemen waren sehr stark getrieben und kontrolliert von der internen IT. Sie blockierte mitunter gute und schnell einsetzbare Lösungen für die Fachabteilungen, die einen dringenden Bedarf haben. Desweiteren sind On-Premise-Lösungen eine Investition. Cloud-Lösungen sind sofort einsatzbereit, kostengünstig und sie sind Betriebskosten. Dadurch führen die Fachabteilungen unabhängig einer IT jetzt im Rahmen ihres Abteilungsbudgets Cloud-Lösungen ein.
  • Stationär > Mobil. Die Menge der flexiblen und mobilen Mitarbeiter nimmt drastisch zu. Der stationäre PC als Arbeitsplatz ist kein Bezugspunkt mehr der täglichen Arbeit. Dies ist der neuen Mitarbeitergeneration und auch modernen Arbeitsmethoden aus dem New Work geschuldet. Ein ECM-Produkt muss verpflichtend mit seinem vollständigen Funktionsumfang auf allen Gerätetypen und allen relevanten Betriebssystemen laufen. Insbesondere die Corona-Epidemie hat diesen Anspruch fundamental im Rahmen der Resilienz von Unternehmen erhöht.
  • On Premise > Cloud. Mobiles Arbeiten ist nicht erst seit den vergangen Monaten eine gute Alternative zum stationären Büro. Die Flexibilität und Einfachheit von Cloud-Lösungen ermöglicht uns, zu jeder Zeit, von jedem Ort und mit jedem Gerät auf Basis der höchsten Sicherheitsstandards und Zertifkate auf unsere Dokumente zuzugreifen und mit ihnen zu arbeiten. Mit On-Premise-Lösungen wäre das wesentlich aufwändiger und kostspieliger.

Diese eigenen Erkenntnisse sind im Oktober durch die neuste Befragung des Digital Office Index 2020 des Bitkom sehr eindrucksvoll bestätigt worden.

Den Digital Office Index 2020 ist eine umfangreiche Studie zum Digitalisierungsstand der Unternehmen von Klein- bis Großunternehmen in allen relevanten Branchen. Sie erhalten die Studie beim Bitkom kostenfrei.

Ein paar Fakten aus dieser Studie, die unsere Erkenntnisse bestätigen:

  • 68 % aller Unternehmen setzen eine ECM-Lösung ein und verstehen somit die Wichtigkeit und die Effekte einer solchen Lösung. Firmen, die noch keine ECM-Lösung einsetzen, setzen sich der Gefahr des Verlusts an Qualität, Wettbewerbsfähigkeit, schlechterer Produktivität und vor allem rechtlichen Gefahren, z. B. aus der DSGVO, aus.
  • ECM wirkt.
    • 71 % der Unternehmen bestätigen eine deutlich höhe Kundenzufriedenheit.
    • Über 70 % der Unternehmen bestätigen eine deutlich höhere Performance und Transparenz in ihren internen und externen Prozessen.
    • Über 50 % der Unternehmen bestätigen eine Verbesserung ihrer Compliance und Datenschutzfähigkeiten.
    • Über 25 % sehen Einsparungen ihrer Verwaltungskosten.
  • 55 % der Mitarbeiter verfügen über mobile Arbeitsgeräte wie Smartphones und Tablets.
  • 64 % der Unternehmen ersetzen die Briefpost durch digitale Kanäle. Dies sind 34% mehr als noch 2018.
  • 72 % der Unternehmen empfangen Rechnungen digital.
  • 72 % der Unternehmen verfügen nicht über das entsprechend qualifizierte Personal, um die Digitalisierung im Unternehmen voranzubringen.

Eine der relevantesten Zahlen ist dabei, dass nur 19 Prozent der Unternehmen angegeben haben, dass sie ein ECM als On Premise betreiben. Ebenso gilt ähnlich für ERP- und CRM-Systeme. Die überwältigende Mehrheit der Unternehmen setzt auf die Cloud.

Amagno - Morgen - Agenda 202x

Aufgrund unserer Erfahrungen im sich gerade seit 2018 wandelnden ECM-Markt, ist es auf Basis der vorliegenden Zahlen und Erkenntnisse gegeben, Amagno mit einer angepassten Strategie in die nächste Dekade zu führen.

Mit der Agenda 202x entwickelten wir eine neue strategische Ausrichtung, ohne natürlich unsere Bestandskunden und unser aktuelles Produkt aus dem Auge zu verlieren. Ganz im Gegenteil. Wir richten uns nach unseren Kunden und den Markt neu aus. Die Agenda 202x umfasst dabei vier strategische Säulen:

  • Amagno ist Workflow. Wir werden in den nächsten Jahren eine vollständig neue Workflow-Technologie anbieten, welche in Einfachheit und Integrationsfähigkeit wegweisend sein wird. Als strategisches Element werden wir Amagno als Plattform konzeptionieren, die Workflows an den Unternehmensgrenzen aufbricht. Denn fast alle Prozesse sind unternehmensübergreifend. Des Weiteren erheben wir den Anspruch, Prozesse in höchster Simplizität ad hoc zu erzeugen. Die Inbetriebnahme komplexer unternehmensübergreifender Prozessketten, sollen so einfach zu konsumieren sein, wie Apps aus einem Store.
  • Amagno ist Plattform. Wir fokussieren uns vollständig auf das Cloud Business und sorgen für eine hohe Integrationsfähigkeit in das Cloud-Ökosystem. Technologisch bedeutet dies die Nutzung modernster Technologien, z. B. Kubernetes / Container, bis am Ende eine hochskalierbare Cloud Native Anwendung steht. Ebenso erhalten die Anwender Clients auf allen Plattformen und in allen relevanten Stores. Angefangen vom Web-Client bis zu Progressive Web Apps, die den bisherigen nativen Client für Windows ablösen werden. Bis 202x bieten wir Bestandskunden der On Premise-Lösung die Migration in die Private/Public-Cloud an.
  • Amagno ist Hersteller. Wir werden uns primär als Softwarehersteller aufstellen. Wir verlagern unser Business in Channel- und Partner-Sales sowie automatisierten unseren Direct Sales. Das Geschäftsmodell wird annähernd vollständig auf Abo-Basis aufbauen. Die internen Ressourcen fokussieren sich auf Akquise, Ausbildung und Qualifizierung der Channels. Trotzdem soll Amagno dabei nicht seine Werte der persönlichen Kundennähe und Schnelligkeit aufgeben.
  • Amagno ist international. Prozesse sind nicht nur national, sondern international. Daher ist es unsere Aufgabe, unsere Lösung international anzubieten und die Menschen in den Prozessen zusammenzubringen.

Diese Strategie ist nicht nur weitreichend, sondern sie erfordert eine interne Reorganisation. Ein dienstleistungsorientiertes Unternehmen tickt komplett anders als unsere Strategie einer technologisch und organisatorisch skalierenden Subscription Company. Amagno hat dafür 2020 bereits zahlreiche Aspekte im Rahmen der Strategie umgesetzt. Von der Demokratisierung der Featurewünsche über das Featue Voting Portal, skalierbaren persönlichen Online Trainings, der Umstellung fast aller Leistungen auf Abo-Basis sowie der erheblichen Erweiterung der Rest API.

Amagno wird mit der angepassten Strategie das beste, einfachste und schönste Werkzeug werden, um durch die Digitalisierung der Prozesse unsere Mission umzusetzen.

Neues Corporate Design

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Während die Mission und die Strategie das Betriebssystem des Unternehmen Amagno ist, so ist das Marketing sinnbildlich stellvertretend für das User Interface des Unternehmens. Vor allem die Außendarstellung von Amagno ist seit Anbeginn relevant für die Leadgenerierung, Wiedererkennung und damit für den Erfolg des Unternehmens.

Für die Strategie stellen wir alle Aspekte unseres Unternehmens zur Prüfung, ob sie für unsere Ziele anzupassen sind. Das Marketing, vor allem das Corporate Design, sind hier keine Ausnahme. Was sind unsere Zielgruppen? Was wollen wir sein und darstellen? Wen wollen wir für uns gewinnen? Es war schnell klar, dass unser bisheriges Corporate Design dafür nicht passend ist.

Zusammen mit der Agentur Sherpa aus Hamburg haben wir eine intensive Betrachtung vorgenommen und auf dieser Basis ein neues Corporate Design entwickelt.

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Die Marke Amagno lebt von einem ausgeprägten Dualismus. So wie das Produkt selbst, das Werte wie Qualität, Sicherheit und Sorgfältigkeit mit klaren, progressiven und innovativen Konzepten zu verbindet, muss auch die Gestaltung der Marke diese beiden Pole deutlich machen. Wie bei allen Dingen, so ist auch beim Design ein besonders hoher Wirkungsgrad erreicht, wenn gegensätzliche Elemente zusammenkommen und so etwas Neues kreieren. Genau dies soll innerhalb des neuen Corporate Designs erreicht werden und so die Markenwerte perfekt visualisieren.

Auf dieser Basis wurde das neue Gesamtkonzept auf allen Ebenen aufgesetzt. Angefangen vom Schriftbild, der polarisierenden Farbgestaltung, den Designelementen und vielem mehr. Amagno wird im Design einzigartig und damit in hohem Maße emotional und wiedererkennbar sein.

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Natürlich bezieht sich ein solcher Prozess auch auf das Logo eines Unternehmens. Das Logo ist eines der sensibelsten Elemente eines Unternehmens. Wir müssten uns fragen: „Passt das Logo des Magneten noch zu unserer neuen Strategie?“, aber auch „Wie stark prägt das Logo unser Unternehmen und die Bekanntheit im Markt?“.

Wir haben Amagno seit zehn Jahren mit dem bekannten Logo in verschiedenen Abwandlungen aufgebaut. Wir haben es geliebt und zelebriert. Wir mussten aber auch feststellen, dass der Magnet als Sinnbild für unser Unternehmen und unser Produkt unemotional gesehen nicht mehr stellvertretend ist. So war bereits seit Jahren mühsam, den Aspekt der „Magnete“ als treibenden USP und Marketingleuchtturm im Produkt unterzubringen. Es ist sogar eher kontraproduktiv. Während der Markt und damit auch die Interessenten den Begriff der Klassifizierung kennen, haben wir es Magnetisierung genannt. Somit fehlt uns ein relevanter Begriff in den Suchmaschinen. Wir können feststellen, dass Amagno mit seinem Logo bekannt ist. Aber vor allem steht die Marke „Amagno“ im Zentrum. Darauf wollten wir aufbauen. Wir wollten ein neues Logo schaffen, welches einzigartig ist und unsere neue Strategie repräsentiert. Bestenfalls wollten wir unseren Magneten angedeutet mit in die Zukunft tragen.

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Sherpa entwickelte aus unserem Magneten eine Urform, also eine klare reduzierte Variante des Magnetsymbol in Form eines gedrehten „U“. Auf dieser Basis gab es viele Vorschläge die in der finalen Entscheidung auf das neue Logo im Stil eines „Lettering“, also eines angedeuteten Buchstabens, und zwar ein „a“ für Amagno. Das neue Logo drückt für uns das aus, was wir für unsere Strategie umsetzen möchten, z. B. Prozesse die ineinander greifen. Das Logo regt zum Nachdenken an und genau damit haben wir schon eine relevante Marketingwirkung erreicht. Das Logo lässt sich in allen erdenklichen Varianten verwenden: Hoch, Quer, mit und ohne Schriftzug und als Icon auf allen Plattformen.

Bei der Vorstellung des neuen Corporate Designs entfaltete sich im Unternehmen sofort eine hohe Begeisterung und Adaption des Designs. Eine grandiose Wirkung. Am 20.10.20 präsentierten wir das Design der Öffentlichkeit und auch hier gab es eine sehr hohes positives Feedback. Nach all der intensiven Arbeit und Diskussion für das neue Design sind wir außerordentlich stolz, dass wir hier den Zeitgeist und den richtigen „Ausdruck“ getroffen haben.

Amagno wird nun die nächsten Monate das Design Stück für Stück intern und extern ausrollen, bis hin zu einer neuen Webpräsenz im nächsten Jahr.

Jens Büscher
Jens Büscher, Gründer und CEO. Nach seiner Tätigkeit als Product Manager für die RedDot Solutions AG (Heute OpenText) gründete er 2010 AMAGNO als innovative Enterprise Content Management Lösung.

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