29. Dezember 2016

2016 – was war. 2017 – was wird.

2016 – was war. 2017 – was wird.

2016 – was war.

Für ein stark wachsendes Unternehmen wie AMAGNO ist jedes Jahr ein aufregendes Jahr.

Die Akzeptanz von ECM/DMS Systemen nimmt klar an Fahrt auf. Eine positive Ursache ist meiner Meinung nach, dass der Begriff „Digitalisierung“ endlich einen wesentlichen Platz in der öffentlichen Kommunikation einnimmt. Die Begriffe „Enterprise Content Management“ oder „Enterprise Information Management“ sind nie im Mittelstand angekommen. Dort spricht man immer noch von Dokumentenmanagement oder Archivsystemen, die oftmals noch mit toten Ablageboxen assoziiert werden. „Digitale Arbeitsplätze“ (Digital Workplaces) sind für mich die passende Bezeichnung für die neue Generation dieser Lösungen, welche die Mitarbeiter automatisch und effektiv unterstützen.

cloud 223x150 - 2016 - was war. 2017 - was wird.2016 konnte ich feststellen, dass sich der Markt deutlich in Richtung Cloud entwickelt. AMAGNO wurde mit der Strategie gegründet, dass Cloud die zukunkftsweisende Technologieplattform sein wird. Da dieser Markt in Deutschland schwierig ist, boten wir von Anfang an eine Doppelstrategie. Rein cloudbasierte Lösungen, die sich zeitgleich mit uns zu diesem Thema gegründet haben, sind trotz Millioneninvests vom Markt verschwunden.

Während wir 2010 einen Umsatzanteil von 99% an On Premise Umsätzen hatten, generieren wir 2016 bereits 10% unserer Umsätze mit unserer Cloudlösung. Bereits über 10.000 Anwender aus Unternehmen arbeiten inzwischen mit unserer Business Cloud und ich stufe diese damit als eine der führenden vollumfänglichen ECM Lösungen in der Cloud in Deutschland ein.

Dazu kommen über 100 Neukunden, die wir 2016 in fast allen Branchen gewinnen durften. Unser Umsatzwachstum liegt dabei auch dieses Jahr im oberen zweistelligen Bereich. Ich freue mich, über die vielen unterschiedlichen Kunden, die wir gewinnen durften. Kunden, die uns zeigen wie wertvoll ein digitaler Arbeitsplatz ist. Ein Kunde hat beispielsweise mittlerweile all seine Akten digitalisiert und die Aktenschränke aus den Büros entfernt. Dafür stehen dort berührungsempfindliche Acer-Monitore, mit denen die Mitarbeiter via Touch ihre Workflows steuern und Daten erfassen. Solche Erlebnisse motivieren täglich unser sehr engagiertes Team.

Aus diesem Anlass möchte ich mich an dieser Stelle für das Vertrauen unserer Kunden in unser Unternehmen und in unsere Lösung bedanken.

2017 – was wird.

Wie jeder Gründer werde auch ich von Ideen und Visionen getrieben. Aus den persönlichen Erfahrungen meiner Vergangenheit möchte ich die Arbeit für jeden einzelnen Mitarbeiter in dokumentenzentrischen Büros verbessern. Und die sinnvolle Nutzung von PCs und mobilen Endgeräten ist perfekt dafür geeignet. Als Anbieter sehe ich zukünftige Entwicklungen, beispielsweise im Bereich des Machine Learnings, in unternehmensübergreifenden digitalen Workflows und in Daten mit separaten Präsentationslayern statt klassischer Dokumente.

Ein Fokus auf diese Zukunft holt die Unternehmen und speziell jeden Mitarbeiter ganz persönlich nicht ab. Es ist wichtig, von den visionären Gedanken einige Schritte zurückzutreten und Möglichkeiten für die Gegenwart, verständlich und sinnvoll für die Mitarbeiter, aufzuzeigen. Denn das digitale Büro ist längst noch nicht die Gegenwart.

2016 225x150 - 2016 - was war. 2017 - was wird.Tatsache ist, dass ca 80% des Mittelstands die Büroarbeit mit Dokumenten in der analogen Vergangenheit leben und nicht digital sind. Das Vorhandensein eines PC bedeutet nicht, dass der Mitarbeiter jetzt „digital“ ist. Wir reden von der Zusammenführung aller Informationsströme des Mitarbeiters (Dateien, Belege, Emails), deren automatisierter Ablage, Einbindung in Workflows sowie deren Austausch mit anderen Applikationen. Die dafür verwendeten, teilweise Jahrzehnte alten, etablierten ECM/DMS Lösungen setzen sich immer noch nicht durch, obwohl der Einsatz dieser Lösungen für fast alle Unternehmen elementare spürbare Mehrwerte bietet und sogar rechtlich geboten ist. Mittlerweile überholen in der Digitalisierung die Ämter sogar die Unternehmen – wer hätte das gedacht?!

Der Funktionsumfang von DMS/ECM Lösungen selbst ist schon seit Jahren klar definiert. Außer in der Automatisierung der Dokumenterkennung und -verarbeitung sind keine großen Revolutionen mehr zu erwarten. Das ist nach meiner Erfahrung auch nicht relevant, denn wir sehen die digitale Welt in Büros in einem besonderen Fokus:

In dokumentenzentrischen Unternehmen ist für jeden Mitarbeiter immer noch DAS DOKUMENT sein zentrales Arbeitsmittel und Entscheidungskriterium.

Warum sollte sich ein Unternehmen, warum sollte sich ein Mitarbeiter für den Umstieg auf ein digitales Dokumentenmanagement entscheiden, wenn seine emotionale Bindung zum „Blatt Papier“ noch zu groß ist? Wir können die Menschen nur überzeugen, wenn der Effekt des digitalen Dokuments, das er vor sich sieht, so klar und eindrucksvoll ist, dass er selbst nicht mehr in die antike analoge Welt zurückkehren möchte. Eine einfache kleine „Dateivorschau“ oder mühsame Suche in zerklüfteten Suchdialogen und das zudem in nur wenigen Dateiformaten reißt keinen Mitarbeiter vom Hocker.

Seit zwei Jahren arbeitet unser Unternehmen intensiv an der Umsetzung unserer neuen Produktgeneration. Das ganze Team freut sich darauf, 2017 unsere Antwort auf das analoge Dokument zu geben.

2017 225x150 - 2016 - was war. 2017 - was wird.Dazu stellen wir das digitale Dokument selbst in das Zentrum der Arbeit jedes Mitarbeiters. So zentral, wie er es von seinem Schreibtisch gewohnt ist. Das gesamte ECM/DMS ordnet sich dem Dokument selbst unter und erfüllt es mit einer bislang noch nicht dagewesenen Interaktion, Beziehungen und Automatisierung. Mit AMAGNO werden künftig alle Dateien, digitalisierte Belege und Emails gemeinsam fast schon lebendig.

2017 erwartet die Mitarbeiter die schönste und effektivste Evolution des dokumentenzentrischen Arbeitsplatzes – das interaktive digitale Dokument.

Das AMAGNO Team und ich ganz persönlich wünschen allen Mitarbeitern einen tollen Jahreswechsel, viel Gesundheit und ein erfolgreiches neues Jahr 2017

Jens Büscher
Jens ist Gründer und CEO von AMAGNO. Nach vielen Jahren im öffentlichen Dienst wechselte Jens als Product Manager zum Web Content Management Anbieter RedDot Solutions AG. Anschließend gründete er zuerst DocuPortal und im Jahr 2010 AMAGNO als innovative Enterprise Content Management Lösung.

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